Frohe Weihnachten und ein friedliches Europa

Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende.

Dass wir heute in Frieden und Freiheit mit den ehemaligen „Erbfeinden“ zusammenleben, verdanken wir der Europäischen Union. 

Damit das so bleibt, kandidiere ich im nächsten Jahr bei der Europawahl.*

Ich möchte, dass die Kinder, die heute geboren werden, in einem friedlichen Europa ohne neue Grenzen aufwachsen.

Frohe Weihnachten und ein friedliches neues Jahr!

Ihr/Euer Dieter Heidtmann

Europakandidat der SPD in Südwürttemberg

*Die Europawahl ist am 26. Mai 2019.

 

09.12.2018 in Topartikel Europa

Europadelegiertenkonferenz Berlin

 
Dieter Heidtmann und Franz Timmermans

Gerade bin ich auf der Heimfahrt von der Europadelegiertenkonferenz in Berlin. Katharina Barley hat als Spitzenkandidatin eine sehr persönliche Rede gehalten. Am meisten beeindruckt hat mich, was sie aus dem Bundestag berichtet hat: Welcher Hass von der AfD-Fraktion auch dann noch ausgeht, wenn Cameras und Mikrofone ausgeschaltet sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Nationalisten und Populisten in Europa wieder die Oberhand bekommen!

Ich habe mich auch sehr gefreut, Frans Timmermans zu begegnen, dem 1. Vizepräsidenten der Europäischen Kommission und Spitzenkandidaten der europäischen Sozialdemokraten bei der Europawahl. Er fordert, um die Seele Europas zu kämpfen. Da spricht er mir natürlich aus dem Herzen.

Enttäuschend war, dass es nicht gelungen ist, Peter Simon weiter vorne auf der Liste zu platzieren. Ich selbst stehe jetzt auf Platz 46 der Bundesliste für die Europawahl. Sollte die SPD also bei der Europawahl die absolute Mehrheit holen, sehen wir uns in Brüssel ;-)

Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf, in dem es darum geht, Europas Ziele und Werte auch für die Zukunft zu sichern. Dafür werde ich mich in den kommenden Wochen und Monaten mit sehr viel europäischer Leidenschaft einsetzen. Und ich hoffe, Ihr seid dabei!

13.12.2018 in Europa

In welchem Europa wollen wir leben?

 

Bei den Europawahlen im nächsten Jahr geht es um viel mehr als die Frage, welche demokratische Partei mehr oder weniger Stimmen gewinnt. Es geht um die Frage, in welchem Europa wir leben wollen.

Ich setze mich für ein Europa ein, das durch Pluralismus und Freiheit, durch Nichtdiskriminierung und Toleranz, durch Gerechtigkeit und Solidarität geprägt ist. Ich engagiere mich für „mehr Europa“ und für ein sozialeres Europa

Ich bin überzeugt, dass wir die Aufgaben der Zukunft nur bewältigen können, wenn wir in Europa gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Zukunft werden wir nur gewinnen, wenn es gelingt, in die europäische Politik eine neue Begeisterung, eine neue Leidenschaft einzubringen. Miteinander, nicht gegeneinander!

06.12.2018 in Europa

Europa eine Seele geben

 

Ich bin in der Zeit der Friedensbewegung und der deutsch-französischen Partnerschaftsarbeit groß geworden und war bereits von 1980 bis 1992 in der SPD politisch aktiv: Als Vorsitzender der Jusos in Leinfelden-Echterdingen, Mitglied des Juso-Kreisvorstands in Esslingen und des Landesausschusses BW, später auch als Stadtrat für die SPD in Leinfelden-Echterdingen. Diese Phase in der Parteiarbeit endete 1992, als die SPD der Einschränkung von Art. 16 GG zustimmte, der politisch Verfolgten Asyl zusicherte. Ich konnte damals den eigenen Freunden die Politik der SPD nicht mehr erklären.

In den Jahren danach war ich außerhalb der SPD politisch aktiv: als Mitorganisator einer Kampagne zur Entschuldung von Entwicklungsländern und in der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit, in der Europa-Union und der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg sowie in internationalen Netzwerken für ein soziales Europa.

Seit 2004 bin ich beruflich mit dem Thema Europa befasst. Zunächst als Vertreter der evangelischen Kirchen gegenüber den europäischen Institutionen in Brüssel, danach als Studienleiter an der Ev. Akademie in Bad Boll und auch in meiner jetzigen Tätigkeit als Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA).

Mein besonderes Anliegen ist die Gestaltung eines sozialen Europas. Diese Fragen prägen auch meinen Arbeitsalltag. Der KDA begleitet die Arbeitslosenzentren in Baden-Württemberg, wir betreiben zusammen mit dem DGB eine Beratungsstelle für Arbeitsmigranten aus Bulgarien und Rumänien, ich leite den Ethik-Rat eines Unternehmens, das einen hohen Anteil an Werkvertragsarbeitern aus osteuropäischen Ländern hat, … Die großen europäischen Fragen werden da sehr konkret!

Aus meiner Sicht ist die gemeinsame Gestaltung Europas eine zentrale Zukunftsaufgabe. Der frühere Kommissionspräsident Jacques Delors hat einmal gesagt, wir müssten „Europa eine Seele geben", um seine Zukunft zu sichern. Dafür möchte ich mich auch im politischen Wettbewerb einsetzen und bin deshalb wieder in die SPD eingetreten. Für „Mehr Europa“ und für ein gerechteres Europa!

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