Pressespiegel zum Podium der Katholischen Arbeitnehmerbewegung in Neckartenzlingen am 24.03.

Veröffentlicht am 03.04.2019 in Presseecho

Am 24.03. war ich zu Gast beim Podium der Katholischen Arbeitnehmerbewegung in Neckartenzlingen. Vielen Dank für Einladung! Anbei finden Sie den Pressetext von Ulrich Kröll.

KATHOLISCHE ARBEITNEHMERBEWEGUNG
Ortsverband Neckartenzlingen/ Grötzingen

Beim Brexit wird es nur Verlierer geben
Die Katholische Arbeitnehmerbewegung diskutiert über Europa.
Seit 1979, also bereits 40 Jahre begeht die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Ortsverband Neckartenzlingen/ Grötzingen den „Arbeitnehmersonntag“. Vor Kurzem war es wieder soweit.
Traditionell begann die Veranstaltung mit einem Gottesdienst in der St. Pauluskirche, zelebriert von KAB- Diözesanpräses Matthias Schneider.
Anschließend konnte der Vorsitzende Ulrich Kröll zu der nun folgenden Podiumsdiskussion eine große Zahl interessierte Gäste und Mitglieder im Paulus- Forum begrüßen.
Auf dem Podium hatten die Politiker und Europakandidaten Apostolos Kelemidis (CDU) und Dr. Dieter Heidtmann (SPD) Platz genommen. Stellvertretend für den erkrankten Michael Bloss (Grüne) konnte Tobias Bacherle einspringen.
Die Briten hatten 2016 mehrheitlich für einen Austritt aus der EU gestimmt und demnächst könnte dieser auch vollzogen werden. Die Folgen seien noch nicht voll absehbar, aber sie werden mit ziemlicher Sicherheit einschneidend sein. Nach der Vorstellung der Podiumsgäste ging es gleich zum Thema Europa und welchen Einfluss das EU-Parlament hat. Der Vorwurf, dass das Europaparlament nur ein „Debattierparlament“ ist, wurde zurückgewiesen. Es wird als Arbeitsparlament bezeichnet. Das spiegelt sich schon darin, dass jährlich zirka 600 Entscheidungen getroffen würden. Das Parlament hat aber nicht in allen Fragen das letzte Wort. Der europäische Rat, bei dem Einstimmigkeit erforderlich sei, gebe allgemeine politische Zielvorstellungen und Prioritäten.
Zum Thema Brexit gab es unterschiedliche Schwerpunkte. Die Ursachen sind vielschichtig. Soziale Fragen, Überfremdung, Gesundheitssystem und alte „Großmachtsehnsucht“ spielen eine Rolle. Sicher sei jedoch, dass kein einzelner Staat wie das Vereinigte Königreich ohne Schaden alle wirtschaftlichen und politischen Problemfelder behandeln könne. Entsprechende Bürgerentscheide sind immer umstritten, weil der einzelne Bürger die notwendigen Sachkenntnisse nicht haben kann und populistische Parteien mit „zu einfachen Wahrheiten“ punkten könnten.
Das Parlament im Vereinigten Königreich sei im Umgang mit dem Brexit ein schlechtes Beispiel für die Demokratie. Möglicherweise nimmt die dortige Gesellschaft Schaden. Es werde beim Brexit nur Verlierer geben. In der Diskussion waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieser möglichst noch verhindert werden sollte.

Aus der Brexit- Diskussion gibt es auch positive Erkenntnisse, da sich bei
den Bürgern erfreulicherweise ein neues Europa- Bewusstsein gebildet hat
und die Vorteile der EU bewusster geworden sind. Zudem waren sich die
EU- Länder erfreulicherweise einig.
U. Kröll

 

Spenden für meinen Europawahlkampf

Falls Sie für meinen Europawahlkampf spenden möchten, können Sie dies an das untenstehende Konto tun. Selbstverständlich kann Ihnen dabei vom SPD-Landesverband eine Spendenquittung ausgestellt werden. Über Ihre Unterstützung würde ich mich freuen. 

SPD-Landesverband BW Stichwort Europa, Heidtmann

DE24 1005 0000 0190 5604 87

BELADEBEXXX

Berliner Sparkasse